14. Mai 2018

#14 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion

Die Sache mit dem Glück II 

In Fred und George neuer Wohnung über Zonkos alten Laden fiel Pansy
Fred glücklich in die Arme. „Ich hab’ ihn verlassen!“, sagte sie „Ich kann’s
nicht glauben, ich hab’s wirklich getan.“ Fred grinste breit und holte eine
Flasche Elfenwein. „Für besondere Anlässe. Ich schätze das ist einer“,
sagte er. Pansy lächelte verlegen: „Ich hätte das schon viel früher machen
sollen.“ Da nahm Fred ihre Hand und sagte: „Alles zu seiner Zeit. Was hat
sich denn schon groß verändert?“

7. Mai 2018

#13 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion (endlich geht's weiter)

Die Sache mit dem Glück
Für immer in dieser Gegenwart bleiben. 
Für immer in deiner Gegenwart bleiben. 
Halt mir die Zeit an,
damit ich nichts verlieren kann, 
damit ich dich nicht verlieren kann.

Dracos war wieder völlig genesen und wirkte sogar fast wieder wie früher. 
Noch immer hatte er keinen blassen Schimmer von der Affaire, die sich 
zwischen ihr und Fred entwickelt hatte. Seit George und er Zonkos gekauft 
hatten, traf sie sich mit Fred beinahe regelmäßig dort. Den Geheimgang 
der buckligen Hexe konnte sie mittlerweile schon mit verbundenen Augen 
gehen. Doch hatte sie es immer noch nicht über sich gebracht, es Draco 
endlich zu sagen. Jeden Tag nahm sie es sich aufs Neue vor, doch immer 
kam etwas anderes dazwischen. Fred hatte sie zwar noch nie darum 
gebeten, doch sie spürte, dass er sich nichts anderes wünschte.

13. April 2018

Poetry Slam

Langsam gehen sie auf die Bühne,
Betrachten das Schweigen der Publikumsdüne,
Beginnen ihren Monolog monoton 
ohne jeden frohen Ton.

Immer wieder ist das Gleiche dran
und dabei erheben sie Anspruch an
tiefen Gründen und Melancholie
doch nur Monotonie ihnen entflieh. 

Wo bleibt der Pepp und Spaß?
Wenn ich auch nie im Publikum saß, 
kann ich doch gewiss sagen,
Goethe hätte das hier nicht ertragen.

23. März 2018

Mach dich selbst glücklich #17

Wenn du unglücklich bist, dann änder es! 


Diesen Rat gebe ich jedem, der kurz davor ist in Selbstmitleid zu versinken. Es ist wichtig, zu erkennen, was die Ursache dafür ist, dass man nicht glücklich ist. Und je nach Möglichkeit muss man alles daran setzen, das zu ändern. Wenn man das nicht tut, hat man nicht das Recht zu jammern.
Mach dich selbst glücklich ist für mich zu einer Lebensphilosophie geworden. Doch habe ich in letzter Zeit das Gefühl, meinen eigenen Rat nicht mehr befolgt zu haben.

Warum fühle ich mich so niedergeschlagen? Liegt es wirklich nur an der fehlenden Sonne und Vitamin D Mangel? Sicherlich sind das Faktoren. Dazu kommt das der Junge aus dem letzen Post mich zum träumen gebracht hat. Was wäre, wenn...
Was wäre, wenn ich ausziehen würde. Was wäre, wenn ich der Welt mein Talent zeigen könnte. Was wäre, wenn es diesen Traummann wirklich gegeben hätte. Träume.

Das Problem an Träumen ist, dass sie selten wahr werden. Doch sie wecken nie gekannte Sehnsüchte nach mehr. Mehr Leben, Abenteuer und Liebe. Also habe ich es versucht, diese Träume zu verwirklichen: Ich bin auf Wohnungs- und Traummann-Suche gegangen – vergeblich.
Mir bleibt nur mein Tara. Den Ort, den mir keiner nehmen kann. Dort bin ich unbesiegbar. Wir alle sollten ein Tara haben. Mein Tara besteht aus meiner Phantasie. Nur dort ist alles möglich.

Um mich mal wieder selbst zu zitieren: "Wenn dir das Leben ins Gesicht schlägt, ist es dennoch wichtig einfach weiterzumachen!" – Nun schreibe ich an einem Buch. Es wird eine Geschichte über das Verschwinden eines Mädchens aus der Sicht ihrer größten Rivalin. Inspiration sammle ich seit vielen Monaten, Pansy macht einen großen Teil davon aus, doch den letzten Schliff habe ich heute gefunden, dank des Jungen aus dem letzten Post. Da glaubt man doch fast ans Schicksal.

20. März 2018

Mach dich selbst glücklich #16 – Neuer Tiefpunkt: Alles gelogen


Kaum zu glauben, aber mehr Pech mit Männern, als ich kann man nicht haben!
Mir wurde mal gesagt, wenn man sich wundert, ist meistens etwas dahinter. Online Menschen kennenzulernen war ja noch nie ohne Risiko, dessen muss man sich bewusst sein. Doch von Anfang an:
Eines Tages schrieb mir ein Junge auf Instagram, dass er meine Videos und meinen Blog gut findet. Ich habe mich sehr gefreut, dass mir mal kein "Assi-Kanacke", sondern ein hübscher Junge schreibt. Also habe ich geantwortet, wir kamen ins Gespräch. Es waren schöne Gespräche, lustige und vertraute. Er gab mir das Gefühl, als könnte ich bei ihm ich selbst sein. Doch da waren diese Bilder...
Sehr professionelle Bilder für so einen kleinen Kanal. Nicht mein Typ, aber ein sehr hübscher Junge. Ich wusste, dass sie wahrscheinlich nicht echt sind, doch ich mochte die Gespräche. Sie gaben mir Selbstbewusstsein und machten Spaß.
Doch dann kam meine Neugier und Google Bildersuche. Nach ca. 5 Minuten wusste ich, dass die Bilder dem spanischen Model Manu Osom gehören. Fast war ich erleichtert, dass mein Gesprächspartner nicht so aussieht. Dieses arrogante Lächeln hatte nie zu seiner Persönlichkeit gepasst. Natürlich war ich aber zu einem Großteil wütend. Was war noch alles gelogen? Hatte er einfach nur das geantwortet, was ich hören wollte?
Die vier Merkmale von Attraktivität (Aussehen, Nähe, Ähnlichkeit und wechselseitige Sympathie) hat er sehr gut umgesetzt. Das Aussehen war geklaut, Nähe erzeugt durch vieles Schreiben, Ähnlichkeit durch Zustimmen zu meiner Meinung und wechselseitige Sympathie durch Nettigkeiten.
Doch was war mit den Dingen, die du mir erzählt hat? Du hast mir von deinem Architekturstudium erzählt, dass wir die gleichen Youtuber schauen, deinen Unternehmungen und von deinen Ex-Freundinnen.
Falls das alles Lügen waren, dann herzlichen Glückwunsch zum größten Psychopathen, der jemals gelebt hat, Leo Wiessner (falls das dein Name ist).
Ich hoffe, du hattest etwas zu lachen, als ich dir von
meinem Pech mit Männern erzählt habe. Ich hoffe, du bist daran erstickt.

Doch wütend bin ich vor allem, weil du mir noch eine Antwort schuldest!
Hey Leo, falls du das liest, schreib sie hier doch in die Kommentare.

PS. falls du der "Bilderbuchjunge" bist, bist du einfach krank.

19. März 2018

#12 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion


Sectumsempra
Fred hatte sie sicher zurück nach Hogwarts gebracht. Er hatte sogar darauf
bestanden, sie durch den ganzen Geheimgang zu begleiten.
Bevor Pansy durch den Buckel der Statue schlüpfte, sagte sie: „Ich hatte
noch nie so einen schönen Abend. Danke, dass du ihn möglich gemacht
hast.“

12. März 2018

#11 Pansy Parkinson - Eine Fan-Fiktion

Socks & Sandals II

Als er Monate später durch den Geheimgang vom Honigtopf zur Statue der
buckligen Hexe ging, wartete Pansy schon auf Fred. Sie trug einen
hübsches kurzen Faltenrock und eine viel zu große löchrige Jeansjacke
unter ihrem Schulumhang. Nervös blickte sie sich um, als hätte sie Angst,
entdeckt zu werden. Als sie Fred durch den Geheimgang kommen sah,
zuckte sie am ganzen Körper zusammen.